Inhalte
- Rechtsgrundlagen des Öffentlichen Auftragswesens: WTO-Beschaffungsübereinkommen, EU-Vergaberichtlinien, Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, Vergabeverordnungen, Haushaltsordnungen, Vergabeordnungen (Unterschwellenvergabeordnung - UVgO und VOB), Sonstige Vorschriften
- Binnenmarktrelevante Aufträge
- Weichenstellungen: Wer ist öffentlicher Auftraggeber? Was ist ein öffentlicher Auftrag? Wie berechnen sich die Schwellen-/ Auftragswerte? Welche Vorschrift ist im konkreten Fall anwendbar?
- Ausnahmen vom Vergaberecht bei öffentlicher Auftragsvergabe (Bereichsausnahmen)
- Herstellung der Beschaffungsreife (dem Vergabeverfahren vorgelagerte Schritte) z.B. Markterkundung, Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, Vorinformation, vorrangige Prüfung einer Losvergabe
- Ablauf von Vergabeverfahren (vergaberechtlich geprägter Vertragsanbahnungsprozess)
- Vergabearten:
- Offenes Verfahren - Öffentliche Ausschreibung
- Nichtoffenes Verfahren - Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb
- Verhandlungsverfahren – Verhandlungsvergabe mit und ohne Teilnahmewettbewerb
- Wettbewerblicher Dialog, Innovationspartnerschaft
- Rahmenvereinbarungen
- Direktaufträge
- Erstellung der Vergabeunterlagen
- Anschreiben, Bewerbungsbedingungen, Vertragsunterlagen (funktionale und konstruktive Leistungsbeschreibung, Vertragsbedingungen)
- Grundsatz der Produktneutralität der Leistungsbeschreibung und deren Ausnahmen
- Was ist bei Unteraufträgen zu beachten
- Vermeidung von Wettbewerbsverzerrung durch vorbefasste Unternehmen – Projektanten
- Gewichtung der Zuschlagskriterien
- Angaben zu Nebenangeboten
- Eignungsanforderungen, Ausschluss von Unternehmen, Auftragssperre, Selbstreinigung von Unternehmen,
- Nachweis/Beleg der Eignung, Grundsatz der Eigenerklärung, Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), Eignungsvermutung, Eignungsleihe, elektronisches Dokumentenarchiv e-certis
- Auftragsbekanntmachung (ex ante Transparenz)
- Unwirksamkeit des Vertrages bei unterlassener Auftragsbekanntmachung / Vermeidung der Unwirksamkeit
- Verwahrung, Öffnung und Prüfung der Angebote, Teilnahmeanträge, gfl. Interessenbekundungen und –bestätigungen
- Wertung der Angebote, Teilnahmeanträge und gfl. Interessenbekundungen und –bestätigungen,
- Einhaltung der Prüfungsreihenfolge
- Prüfung der Angemessenheit der Preise/Kosten
- Lebenszyklusrechnung
- Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots, empfohlene Methode
- Vermeidung von Interessenkonflikten
- Vorabinformation der Bieter incl. Wartepflicht,
- Abfragepflichten beim Gewerbezentralregister / Wettbewerbsregister
- Zuschlagserteilung gleich Vertragsschluss
- Aufhebung des Vergabeverfahrens
- Nachträgliche Bieterinformation
- Vergabebekanntmachung (ex post Transparenz)
- Dokumentation und Vergabevermerk
- Sonderfälle/Querschnittsthemen:
- Politisch strategische Ziele
- Vertraulichkeit, Gemeinsame Beschaffung mehrerer Auftraggeber
- Grundsatz der elektronischen Kommunikation
- zulässige Auftragsänderungen
- Kündigung von Verträgen
- Auftragsänderungen
- Kündigung von öffentlichen Aufträgen
- Rechtsschutz im Vergabeverfahren
- Nachprüfung oberhalb der EU- Schwellenwerte (Vergabekammern, Oberlandesgerichte)
- Nachprüfung unterhalb der EU-Schwellenwerte, Schadensersatz
- Rechtsgrundlagen des Öffentlichen Auftragswesens: WTO-Beschaffungsübereinkommen, EU-Vergaberichtlinien, Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, Vergabeverordnungen, Haushaltsordnungen, Vergabeordnungen...
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Zielgruppen
Öffentliche Einkäufer mit Interesse an einer fundierten Grundlagenbildung oder Vertiefung vorhandener KenntnisseUnternehmen mit Interesse an öffentlichen Aufträgen
Termine und Orte