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Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an einen sicheren, transparenten und rechtskonformen Einsatz von KI-Systemen – unter anderem im Kontext regulatorischer Vorgaben wie dem EU AI Act.
Mit der ISO/IEC 42001 steht erstmals eine internationale Norm für den Aufbau eines KI-Managementsystems (Artificial Intelligence Management System – AIMS) zur Verfügung. Sie unterstützt Organisationen dabei, KI strukturiert zu steuern, Risiken zu beherrschen und eine belastbare Governance zu etablieren.
Das Seminar vermittelt praxisnah, wie ein KI-Managementsystem aufgebaut, implementiert und kontinuierlich verbessert wird. Neben normativen Anforderungen werden insbesondere regulatorische, organisatorische und praktische Umsetzungsaspekte behandelt.
Aufgaben des KI-BeauftragtenDer KI-Beauftragte übernimmt die zentrale Verantwortung für die Einführung und Weiterentwicklung eines KI-Managementsystems.
Zu seinen Aufgaben gehören:
Aufbau und Steuerung eines AI Management Systems (AIMS)
Definition von Richtlinien, Prozessen, Verantwortlichkeiten und Kontrollmechanismen
Durchführung von Risiko- und Impact-Analysen für KI-Anwendungen
Sicherstellung der Einhaltung regulatorischer Anforderungen (z. B. EU AI Act)
Entwicklung einer auditierbaren Dokumentations- und Nachweisstruktur
Durchführung interner Audits sowie Begleitung externer Prüfungen
Planung und Umsetzung kontinuierlicher Verbesserungsmaßnahmen
Grundlagen und Struktur der ISO/IEC 42001
Aufbau eines AI Management Systems (AIMS) im Unternehmen (Kapitel 4–10)
Zentrale Anforderungen und ausgewählte Controls aus Annex A – praxisnahe Auslegung
Rollen, Verantwortlichkeiten, Richtlinien und Kontrollmechanismen
General-Purpose AI (GPAI): Einordnung und praktische Relevanz
Schnittstellen zu Datenschutz, Informationssicherheit und interner Governance
Risiko- und Impact-Analyse für KI-Anwendungen inkl. Maßnahmensteuerung
EU AI Act: Risikoklassen, Anforderungen und Zusammenspiel mit der ISO/IEC 42001
Nachweisführung, interne Audits und kontinuierliche Verbesserung
Praxisumsetzung: Gap-Analyse, Roadmap und typische Umsetzungsherausforderungen
Integration in bestehende Managementsysteme (z.B. ISO 9001, ISO/IEC 27001 oder ISO 14001)
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden:
die Rolle der ISO/IEC 42001 für eine wirksame KI-Governance verstehen
KI-Anwendungen risikobasiert bewerten und regulatorisch klassifizieren
ein KI-Managementsystem nach ISO/IEC 42001 strukturiert planen und im Unternehmen verankern
Rollen, Prozesse, Kontrollen und Nachweise praxisgerecht definieren
eine umsetzbare Roadmap für eine auditierbare KI-Governance entwickeln
Bei erfolgreicher Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat als KI-Beauftragter nach ISO/IEC 42001. Andernfalls wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an einen sicheren, transparenten und rechtskonformen Einsat...
Mehr Informationen| Datum | Dauer | Preis | ||
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| Webinar | ||||
| 26.10.2026 - 28.10.2026 2 h | 2 h | Details | Details Jetzt buchen | |