- Gedankliche Grundlagen der Automatisierung von Modellen und Arbeitsabläufen im CAD
- Wofür kann Automatisierung mit iLogic verwendet werden?
- Wann und warum ist das sinnvoll?
- Wie muss ein Modell aufgebaut werden um sinnvoll automatisierbar zu sein?
- ggf. Erörterung individueller Anwendungsfälle der Teilnehmer, auf die durch Schwerpunktsetzung oder nach Abschluss des "Standardprogramms" eingegangen werden
- Erschließung der verwendeten Werkzeuge, teils an einfachen Beispielen
- Parameterliste und Variablentypen, Benutzerparameter und Modellparameter + Aktivierungsbedingungen in features
- Gleichungen in Variablen
- iLogic-Regeleditor
- Erstellung einfacher Zuweisungen, Abfragen und Ausgaben
- Auswertung von Ausdrücken und Boolesche Logik
- iLogic-Logger
- Automatisierung eines einfachen Teils
- gewichts- oder größenabhängige features
- Aktivierungsbedingungen in features
- Verwendung von Bedingungen
- umfangreichere Automatisierungsfunktionen wie Gewindegrößen oder -anzahl
- Behandlung von Fehleingaben
- Einbindung von Excel-Tabellen
- Automatisierung von Arbeitsabläufen, insbesondere beim Ein- oder Übertragen von Daten als auszugebender Text
- Externe Regeln
- Nützliche Funktionen
- Schleifen
- automatische Bearbeitung von iProperties
- Erzeugung von Eingabedialogen, Fehlerbehandlung
- automatische Erzeugung von Parametern für die Ausgabe von Modell- oder Geometrieeigenschaften auf Zeichnungen
- Verwendung von Enumeratoren
- Organisation externer Regeln mittels Formularen
- automatische Ausführung von Regeln mit iTrigger
- Arbeiten mit API-Objekten
- Grundbegriffe der objektorientierten Programmierung
- elementare Visual Basic Konventionen
- Auffinden von Dokumentinhalten im Objektbaum
- Verwenden von Methoden zur Auswertung, Erzeugung und Bearbeitung von Inhalten
- Informationsquellen für Codebeispiele
- Verwenden der API-Dokumentation
Ein Großteil der im Kurs verwendeten Funktionen und Objekte gehören zum iLogic-Befehlssatz, jedoch ist die Grenze zu Visual Basic-Programmierung und Inventor-API fließend. Deshalb wird die grundlegende Verwendung des API sowie Ressourcen zur Erschließung weiterer API-Objekte ("Wonach suche ich, wenn ich die Eigenschaft XY mit einer Regel verarbeiten will?") ebenfalls vermittelt.
LernzieleDie Teilnehmer können nach Abschluss des iLogic-Seminars eigenständig erkennen,
wo und wie Modelle und Arbeitsabläufe durch iLogic-Regeln effizient
automatisiert werden können. Sie können die dafür nötigen
Automatisierungsschritte planen und realisieren.
Für die Automatisierung benötigte Parameter und iProperties können sie erzeugen,
konfigurieren und auf verschiedene Weise aus- und eingeben. Die Parameter,
iProperties und Modelle können sie mittels iLogic-Regeln sowie grundlegenden
Funktionen, Objekten und Klassen des Inventor-API so verarbeiten, dass manuelle
Eingaben für wiederkehrende Aufgaben reduziert werden. Sie können außerdem die
automatische Ausführung externer Regeln konfigurieren und mit der
Formularfunktion zu Werkzeugkästen zusammenstellen, um den Alltagseinsatz
effizient und komfortabel zu gestalten.
Vorhersehbar schädliche Eingaben durch Benutzer des Modells können sie abfangen
und behandeln.
Das in diesem Kurs gelernte Grundverständnis für iLogic und das Inventor-API
versetzt die Teilnehmer außerdem in die Lage, eigenständig Lösungen für nicht in
der Schulung behandelte Aufgaben zu finden.
ZielgruppenKonstrukteure und CAD-Keyuser, die ihre Arbeit durch Modellautomatisierung effizienter machen möchten.
Der Kurs richtet sich an CAD-Anwender und CAD-Keyuser mit guten Kenntnissen über die
konstruktiven Zusammenhänge und die CAD-Arbeitsabläufe ihres Produktbereichs, die jedoch bisher wenig oder keine Erfahrung mit der Modellautomatisierung und iLogic haben.
Die Teilnehmer sollten die Arbeit mit Inventor-CAD-Modellen und der Inventor-Benutzeroberfläche beherrschen.
Erste Programmiererfahrungen sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.