Das Seminar vermittelt praxisorientiertes Wissen zum Vergaberecht mit Fokus auf die besonderen Anforderungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Beschaffungsvorgänge rechtssicher, effizient und an den Bedürfnissen von Wissenschaft und Lehre ausgerichtet gestalten können. Anhand aktueller Beispiele werden typische Problemstellungen wie die Abgrenzung von Forschungskooperationen und Beschaffung, die Berücksichtigung vergaberechtlicher Ausnahmen sowie der Umgang mit Drittmittelprojekten behandelt. Ziel ist es, den Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit den rechtlichen Vorgaben zu geben und praxisnahe Lösungsansätze für den Arbeitsalltag zu vermitteln.
- Gegenstand des Seminars sind unter anderem folgende Themen:
- Rechtsgrundlagen und Bedeutung des Vergaberechts für die Beschaffung in Wissenschaft und Forschung
- Vergaben bei Drittmittelfinanzierung/Zuwendungsvergaberecht
- Wege aus dem Vergaberecht
- Öffentliche Aufträge: Abgrenzung gegenüber Leistungen innerhalb von Forschungskooperationen
- Freistellung von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen vom Vergaberecht
- Inhouse-Vergabe und Verwaltungskooperation
- Markterkundung
- Forschungstypische Anwendungsfälle für das Verhandlungsverfahren
- Einkaufsgemeinschaften der Öffentlichen Hand
- Auftragsvergabe an Projektanten, Startups und Ausgründungen
- Vergabe freiberuflicher Dienstleistungen
- Wichtige Stellschrauben in den Vergabeunterlagen, insbesondere: Produktvorgaben, Eignungs- und Zuschlagskriterien
- Nachhaltigkeit im Vergaberecht
- Innovative Bauvergaben
- Prüfung und Wertung der Angebote
- Rechtsschutz der Bieter, Umgang mit Bieterfragen und Rügen im Vergabeverfahren
Das Seminar vermittelt praxisorientiertes Wissen zum Vergaberecht mit Fokus auf die besonderen Anforderungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Beschaffungsv...
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