Schwächen des Leistungsverzeichnisses und Ausschreibungsfehler können zu einer spekulativen Angebotsgestaltung führen. Wo verläuft die Grenze zwischen zulässiger Spekulation und vergaberechtlich riskanter Preisgestaltung? Was ist erlaubt, was kann in der
Vergabephase zum Angebotsausschluss führen und welche Möglichkeiten zur Gegensteuerung hat die Vergabestelle?
Nicht bereinigte Ausschreibungsfehler wirken über den erteilten Zuschlag hinaus nach und können den Bauablauf und die Vertragsabwicklung negativ beeinflussen. Denn Schwächen des Leistungsverzeichnisses sind regelmäßig der Vorlieferant für Meinungsverschiedenheiten, Bauverzögerungen und Nachträge. Ausgehend von den unterschiedlichen Arten der Leistungsbeschreibung werden typische Fehler dargestellt und wie sich diese auswirken.
1. Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnis- Arten der Leistungsbeschreibung
- Typische Fehler
- Reaktionen von Bietern und Auftraggebern
2. Vergabephase- Mögliches Bieterverhalten bei Mängeln
- Nachtragsprophylaxe und mögliches Auftraggeberverhalten bei erkannten Fehlern
- Umgang mit einer spekulativen Preisgestaltung in der Angebotswertung
3. Baudurchführung: Nachträge und Nachtragsmanagement- Voraussetzungen der Nachtragstatbestände der VOB/B
- Umgang mit Nullpositionen
- Sittenwidrig überhöhter Einheitspreis
- Auslegung der Leistungsbeschreibung
- Verteilung von Baugrund- und Kontaminationsrisiken
Schwächen des Leistungsverzeichnisses und Ausschreibungsfehler können zu einer spekulativen Angebotsgestaltung führen. Wo verläuft die Grenze zwischen zulässiger Spekulation und vergaberechtlich riskan...
Mehr Informationen