Grundlagen und Einführung in Funktionale Sicherheit
Begriffe und Definitionen
Die Rolle von Normen und internationalen Standardisierungen
Sicherheitsrelevante Funktionen und ihre Integrität
Beispielsysteme
Definition und Komponenten von Risiko
Fehlerarten und Ausfälle
Zusammenhang zur Gesetzgebung
Die IEC 61508 als Basisnorm
Ziele und Anwendbarkeit
Integritätsstufen (SIL)
Dokumentation als zentrales Bewertungselement
Safety-Lebenszyklus nach IEC 61508
Phasen und ihre Bedeutung
Anforderungen
Verifikation
Assessment
Managen von funktionaler Sicherheit
Übergeordnete Aspekte der ISO 26262
Risikobewertung nach Faktoren
Normative Referenzen
Safety plan und safety case
Development Interface Agreement (DIA)
Konfigurationsmanagement
Änderungsmanagement
Verifikation
Dokumentation
Gefahren-Analyse und Risikobewertung nach IEC 61508
Erforderliche Inputs
Notwendige Risikoreduktion
SIL und Ausfallraten nach Betriebsmodus
Common Cause Failures
ALARP-Methode
Risiko-Klassifikation
Quantitative Bestimmung des SIL
Risiko-Graph (inkl. Übung)
Übung zur SIL-Bestimmung
Multiple Protection Layers
Hazardous Event Severity Matrix (qualitativ)
Layer of Protection Analysis (Beispiel)
Aspekte der Gefahren-Analyse und Risikobewertung nach ISO 26262
Einordnung nach Severity, Exposure und Controllability
Automotive SIL (ASIL)
Risiko Matrix
Systemdesign nach IEC 61508
Allokation der Safety Requirements
Auswirkungen von Abhängigkeiten
Funktionale Anforderungen
Anforderungen an die Integrität
Architekturielle Einschränkungen
Hardware Fault Tolerance (HFT)
Safe Failure Fraction (SFF)
Quantifzierung des Effekts von zufälligen Hardwareausfällen
Betriebsbewärtheit
Synthese von Elementen
Anforderungen zur Datenkommunikation
Gefährliche Fehler und geforderte Reaktionen
Fehleranalyse
Safety-relevante Hardware gemäß ISO 26262
Geforderte quantitative Nachweise
Probabilistic Metric for random Hardware Failures (PMHF)
Single Point Fault Metric (SPFM)
Latent Fault Metric (LFM)
Qualifikation von Komponenten
ASIL Dekomposition
Der Software-Safety-Lebenszyklus gemäß IEC 61508
Hardware/Software Interface (HSI)
Zusätzliche Anforderungen an das Management von Safety-relevanter Software
Software-Architektur
Support-Tools und Programmiersprachen
Test und Integration
Modifikationsprozess
Verifikation von In,-und Outputs gemäß Entwicklungsprozess
Ausgewählte Aspekte der ISO 26262 hinsichtlich Software
Modifikationen
Strukturelle Tests
Tool Klassifikation und Qualifikation
Beispiel eines Mikrocontrollers mit integrierten Safety-Maßnahmen
TOP 5 Tun und Lassen
Anmerkung: Interaktives Bewerten der individuellen Lernstände wird analog zu den Kapiteln auf spielerische Weise praktiziert. Auswertungen stehen in Echtzeit und als pdf-Dateien zur Verfügung.
HINWEIS: Die Kursunterlagen sind auf Englisch
Lernziele
Lernen Sie die Voraussetzungen kennen, die vom Management auf Unternehmensebene und vom Projektmanagement zum Erreichen der Betriebssicherheit von Elektronik und deren Software gemäß dem Stand der Technik erwartet werden.
Die Schulung Funktionale Sicherheit vermittelt die Grundlagen zur Betriebssicherheit (Safety) von technischer Steuerungselektronik und deren Software. Sie spannt den Bogen vom Verständnis der Begriffe bis zu den Zielen von Safety mit Bezug auf die Forderungen gemäß der Basisnorm IEC 61508. Auf Besonderheiten der abgeleiteten Norm für Automobile ISO 26262 wird dabei alternierend Bezug genommen. Das Training vermittelt auch allgemeine Kenntnisse zur Arbeit mit anderen internationalen Normen.
IHRE VORTEILE:
Intensiver Einstieg in das Thema Funktionale Sicherheit
Auffrischen und Vertiefen des Kenntnisstandes
Trainingsnachweis für Mitarbeiter nach Forderung der Norm
Effektive Vorbereitung auf Prüfungen
Trainingsunterlagen als Kompendium
Zielgruppe
Die Funktionale Sicherheit Schulung richtet sich vorrangig an Personen mit übergeordneter Verantwortung bzw. Tätigkeit im Bereich Safety. Dazu gehören Personen im Management im Allgemeinen und SafetyManager oder Projektmanager im Besonderen. Wichtige Adressaten sind Prozess-Ingenieure und Methoden-Ingenieure sowie Systemingenieure, Systemarchitekten und Systemdesigner. Reine Entwickler auf Umsetzungs- und Implementierungsebene sind praktisch nicht betroffen, profitieren aber allgemein durch besseres Verständnis safetyrelevanter Themengebiete, was auch Teil eines Anforderungsprofils ist.
Voraussetzungen
Erfahrung mit technischer Steuerungselektronik (Embedded-Systeme).
Grundlagen und Einführung in Funktionale Sicherheit
Begriffe und Definitionen
Die Rolle von Normen und internationalen Standardisierungen
Sicherheitsrelevante Funktionen und ihre Integrität