Die Abänderung von Unterhaltstiteln ist eine besonders anspruchsvolle und wichtige anwaltliche Tätigkeit. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sind Einkünfte sehr volatil; Arbeitnehmer haben z.B. aufgrund von Kurzarbeit geringeres Einkommen, Selbstständige erleiden Gewinnrückgänge und kämpfen mitunter sogar um ihre Existenzgrundlage. In solchen Fällen muss die anwaltliche Vertretung handeln und die Abänderung bestehender Unterhaltstitel beantragen und bei Gericht durchsetzen. Natürlich kann es auch gegenteilige Effekte geben: Kredite wurden getilgt oder Kinder müssen nicht mehr unterhalten werden, sodass höherer Ehegattenunterhalt zu zahlen ist. Aufgrund der vielen Fallstricke kommt es in diesem Bereich jedoch immer wieder zu unzulässigen Anträgen. Spätestens im Bereich der Beschwerde werden diese Verfahrensfehler aufgedeckt und schonungslos geahndet. Die Fortbildungsveranstaltung geht daher schwerpunktmäßig auf die richtige Antragstellung und den schlüssigen Vortrag zur Abänderung ein. Aufgearbeitet wird die Thematik systematisch; zahlreiche taktische Hinweise sowie Formulierungshinweise werden gegeben. 1. Teil: Die Abänderung gerichtlicher Unterhaltsentscheidungen nach 238 FamFG Das Verhältnis zum Leistungsantrag nach 253, 258 ZPO Die Abänderung nach 238 FamFG a. Rechtsnatur des Abänderungsverfahrens nach 238 FamFGb. Der Streitgegenstand des Abänderungsverfahrenc. Der Abänderungsantragd. Aktuelle Abänderungsgründe Einstellung der Zwangsvollstreckung nach 242 FamFG Abänderungsvoraussetzungen nach 238 FamFGa. Hauptsacheentscheidungaa. Erfolgreiche Abänderungsverfahrenbb. Antragsabweisender Abänderungsbeschlussb. Wesentliche Änderung der Verhältnissec. Tatsachenpräklusion, 238 Abs. 2 FamFGd. Rückwirkungssperre, 238 Abs. 3 FamFGe. Die Abänderungsentscheidung, 238 Abs. 4 FamFGf. Weitere Verfahrensfragen Das Verhältnis zum Vollstreckungsabwehrantrag nach 767 ZPO Anwaltliche Vorgehensweise Verhältnis zum Rechtsmittel der Beschwerde 2. Teil: Die Abänderung von Vergleichen und Urkunden nach 239 FamFG Anwendungsbereicha. Vorläufige vergleichsweise Regelungb. Abgrenzung zum Leistungsantragc. Präklusion Der Abänderungsantrag nach 239 FamFG Abänderung entsprechend 313 BGBa. Eingeschränkter Vertrauensschutzb. Störung der Geschäftsgrundlage Abänderung von Jugendamtsurkunden oder notarielle Urkunden Anwaltliche Strategie Abänderungsstufenantrag 3. Teil: Die Abänderung von einstweiligen Unterhaltsanordnungen Änderung und Aufhebung der einstweiligen Unterhaltsanordnung nach 54 FamFG Einleitung der Unterhaltshauptsache nach 52 Abs. 2 FamFG Der negative Feststellungsantrag, 256 ZPO Vergleich im AO-Verfahren 4. Teil: Beschwerde Anträge Begründung Fallstricke Aktuelle Rechtsprechung wird tagesaktuell einbezogen.
Die Abänderung von Unterhaltstiteln ist eine besonders anspruchsvolle und wichtige anwaltliche Tätigkeit. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sind Einkünfte sehr volatil; Arbeitnehmer haben z.B...
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